Leasing

Flexibilität & Liquidität.
Leasing ist in Österreich die beliebteste Form der Objektfinanzierung für Unternehmen.
Man zahlt nicht für das Eigentum, sondern für die Nutzung auf Zeit.

Arten des Leasings
  • Teilamortisation (Restwert-Leasing): Die monatliche Rate ist niedriger, da am Ende ein kalkulierter Restwert verbleibt. Ideal für PKW und Transporter.
  • Vollamortisation: Die Anschaffungskosten werden über die Laufzeit komplett abgedeckt. Am Ende ist das Leasing-Objekt meist reif für die Übernahme oder den Austausch auf ein neues Objekt.
  • Operating Leasing: Ähnlich einer Miete. Das Objekt wird am Ende einfach zurückgegeben, das Verwertungsrisiko liegt beim Leasinggeber. Perfekt für IT-Equipment oder Maschinen mit kurzen Innovationszyklen.
  • Sale-and-Lease-Back: Sie verkaufen eigene Anlagen an meinen Finanzierungspartner und leasen sie sofort zurück. Chance: Sofortige Liquiditätsspritze für Ihr Unternehmen.
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Vorteile & Eigenschaften (Fokus AT)
  • Steuerliche Absetzbarkeit: In Österreich sind Leasingraten bei betrieblicher Nutzung voll als Betriebsausgabe absetzbar (beim PKW unter Berücksichtigung der Angemessenheitsgrenze und Luxustangente).
  • Bilanzneutralität: Beim Leasing erscheint das Objekt nicht in Ihrer Bilanz. Das verbessert Ihre Eigenkapitalquote – ein wichtiger Faktor für Ihr Banken-Rating (Basel III/IV). Liquidität verbleibt im Unternehmen und Sie sind handlungsfähig für weitere Investitionen.
  • Pay-as-you-earn: Die Raten werden aus den laufenden Erträgen finanziert, die das Objekt erwirtschaftet. Das bedeutet, Ihr Objekt amortisiert sich quasi von selbst.

DACH-Unterschied:
Während in Österreich das Steuerrecht (EStR) sehr klare Grenzen für die Zurechnung zum Leasinggeber zieht, spielt in Deutschland oft der Erlass des Bundesfinanzministeriums (BMF) eine Rolle.
In der Schweiz ist Leasing steuerlich ebenfalls attraktiv, jedoch ist die Mehrwertsteuerbehandlung bei grenzüberschreitenden Verträgen komplexer.

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